Dienstag, 17. Februar 2015

Die Familie ...


"Die Familie gewinnt immer", so heißt es. Zumindest behauptet das der Regisseur von 'Das Fest'. Und da ich Zitate ja liebe, weil sie immer im Recht sind, selbst wenn sie Unsinn lancieren, habe ich auch genau so die Rezi zu 'Die Erbschaft' begonnen. Bloß ... Guckst du mal?, frage ich Gott, denn irgendwie baut sich das nicht ineinander. Schwere argumentative Schwäche in der Eröffnung, der Übergang ist holprig, klingt zusammengerattert, kein Dreh zum Schluss. Es ist nämlich wie beim Wandern - am besten sind meist? Rundwege ... Es haut aber diesmal nicht hin. Dann würde ich anders beginnen, rät Gott, der einfach in jeder Notlage zu helfen weiß. Und während ich die bereits formulierten Sätze dem weisen Rat folgend, verschiebe, abänder, umformuliere, versuche, sie zu einem im besten Falle logischen Ganzen zusammenzubasteln - ganz alter Trick - den Text voll laufen lasse - fällt mir etwas ein. Gab's nicht mal einen Film - Zufall - dänischen Film, der eine Familie sezierte. Und spielten da nicht sogar einige der Schauspieler, die ebenfalls in 'Die Erbschaft' um den Nachlass rumschleichen, mit? 'Eine Familie', nickt Gott, ich fürchtete schon, es fällt dir nicht mehr ein. Prima! Prima, dass du's mir nicht gesagt hast, murmle ich. Schau ich das eben auch noch schnell, ist ja auch schon wieder so viel Bügelwäsche im Korb. Und während ich mich vom beständig gleichen Thema inspirieren lassen, denn wenn man die logische Folge mal im Kopf hat, schreibt sich ein Text ja wie von selbst ... erledige ich wie nebenbei den Haushalt. Perfekt! Also: "Die Familie gewinnt immer ..." Ist damit nicht eigentlich alles längst gesagt?


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