Dienstag, 6. Mai 2014

Über das Denken hinaus


Über das Denken hinauswachsen, ist ja so eine Idee von Yoga. Und von Meditation. Von den Eso-Spinnern. Und den ganz Alten. Weisen. Und weil man in harten Zeiten selbst das Beste vernachlässigt, nämlich exakt das, was einem guttut, ja ich erinner mich, rauchen? Kann man in harten Zeiten dreifach - mindestens. Dafür ist immer Zeit, denn ... 'Hast du mal eben .. Feuer?' Aber das Vernünftige - sei es Yoga, Pilates, Joggen, Kickboxen, whatever, das was einem guttut - bleibt meist auf der Strecke. Aber jetzt nicht mehr, habe ich beschlossen. Ich übe jetzt mal ein wenig mit Jivamukti, und man sollte mich lieber nicht fragen, wo der Unterschied ist in all den Stilrichtungen. Raja, Bhakti, Hatha, Jivamukti, Po und Beine, Hormon-Yoga, es gibt heutzutage ja alles. Und man müsste sich da recht tief, nicht immer so oberflächlich, in die Philosophie des Yoga (in das Sutra? einlesen). Aber nicht jetzt. Momentan wird einfach nur geübt, denn auch wenn man eben hier erst eine ganze Choreo erlernen muss und der Flow mir fast zu schnell erscheint, als dass man ernsthaft die einzelne Position akkurat ausführen kann, scheint das Resultat in den letzten etwas ruhigeren Tagen doch recht vielversprechend. Jetzt können die einem in dem Video natürlich enorm viel versprechen, man muss das ja nicht glauben, man sollte es nicht glauben, man kann ja auch, selbst wenn man schon nach 35 Minuten oder früher schlapp macht, trotzdem selbst spüren, was beim Üben im Körper passiert. Und über das Denken hinausgehen - in der Bewegung und in der Ruhe! Die Idee könnte man zumindest verfolgen? Schließlich gibt es eine ganz beeindruckende Menge von Beweisen, dass die Denkerei viele in die Irre führt - hätten die bloß mal versucht, über das Denken hinweg ...? Das hätte viel, ganz viel ersparen können. Dabei jedoch stellt sich direkt die brisante Frage: Wo gelangen wir dann hin? Hinter dem Denken? Mal sehen. Ich probier's mal aus. Denn - was mir an diesen zwei Eso-Spinnern jetzt schon gefällt? Mister Life sagt im Interview: "Sharon und ich haben zwar keine speziellen Erinnerungen an frühere gemeinsame Leben, aber ein Gefühl, dass wir da weitermachen, wo wir das letzte Mal aufgehört haben." Und das? Klingt irgendwie? Keine Ahnung. Entspannt? "Sag mal, kennst du mich eigentlich? Von früher vielleicht? Ganz ganz früher? Spürst du die Vibes?", sage ich zu Monsieur. Aber der weiß von nichts. Und ich? Auch nicht. Tja, nun sind wir ja aber auch noch längst nicht - über das Denken hinaus ... Frag ich mal Gott: "Sag mal ...? Wie? Nein? Auf keinen Fall?" Tja.



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