Sonntag, 18. August 2013

Lektüre


Neben den Büchern über alternative Heilkunden gibt es natürlich noch viele andere spannende Lektüren - True Crime zum Beispiel. Ja, die Texte sind oft nicht ganz so gut geschrieben. Und manchmal steht man vor der ernsten Frage: Woher will der Autor das eigentlich alles wissen? Wortwörtliche Dialoge zwischen Täter und längst verstorbenen Opfern usw. Frei erfunden? Ein schwieriges Feld also, das allerdings auch sehr spannend sein kann. Und die bizarrsten Sachverhalte erzählt. Zum Beispiel die Verbrechen der Gallegos: 'Zehn Lustmorde im Zeitraum von drei Jahren.' Dazu gibt es, glaube ich, gleich mehrere Bücher, die kann sich ja jeder selbst besorgen, wenn er möchte. Oder hier nachlesen. Ich lese zuweilen ganz gern in van Hoffmanns Buch 'Engel des Todes'. Und da dann vorzugsweise das Kapitel mit der Schwedin. Es geht hier ja um Sextäter, aber keine Sorge um die Schwedin, die war nämlich angeblich so verrückt nach Gerald Gallego, der ihr eines Tages gestand: Ich heiße gar nicht John Smith, nein, meine Name ist Armondo Galanto. Jawoll! Also, so verrückt nach dem Kerl mit den seltsamen Namen, dass sie ihn in ihrer Wohnung eingesperrt haben soll. Soll sie tatsächlich den Sextäter in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung als Sexsklaven gehalten haben. Erschütternd! Und da sieht man es wieder - die Literatur scheint so oft weit hinter der Absurdität der Realität zurückzuhängen. Weil man es nicht glauben würde. Und wahrscheinlich ist das auch besser so!? Wär möglich.


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