Mittwoch, 24. Juli 2013

Wie


Das Was ist natürlich nicht immer gänzlich unbedeutend. Was nimmst du? Zwei Kugeln Noisette, eine Mango, bitte! Okay. Bagatellen des Alltags. Aber meistens geht es eigentlich vornehmlich ums WIE!  Wie hat er das gemacht? Wie ist er dort hingekommen? Wie wägt er ab? Wie ist die Logik aufgebaut? Wie kommt der Flow darein? Wie denkt Gott? Geradeaus? Um die Kurven? Von oben herab? Flaubert höchstselbst beispielsweise meint: "Ein Romanschriftsteller hat nicht das Recht, seine Meinung über irgendetwas auszusprechen. Hat der liebe Gott sie je gesagt – seine Meinung?" Genau! Gott bevorzugt schließlich Eleganz und Scharfsinn und er verabscheut das schwelgerische, aufgeblähte Mittelmaß? Da brauchen wir das Was wahrscheinlich gar nicht wirklich.
 Bloß. 
Wie machen wir's dann?


~


 

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