Dienstag, 31. Januar 2012

Im Gesundheitszentrum - Fast wie daheim


Das Telefon klingelt, und er sagt "ach, gehen Sie noch mal eben an den Apparat? Ich hab hier grad..."
Sie murrt ein bisschen, ist sie nicht als Patientin gekommen? Nimmt aber folgsam den Hörer ans Ohr und spult ihre Sätzchen herunter. Verabschiedet sich freundlich und schiebt ihm gut gelaunt ihre Notizen über den Tisch. "Und?", fragt sie, "hab ich den Job?"
Er fackelt nicht lange, grinst und sagt: "Nee, erst noch Küchendienst auf Probe."
Und da denkt sie es erst gar nicht, da sagt sie es gleich, das ganz böse Wort:
"Arschloch."

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Sonntag, 29. Januar 2012

Ein cooler Typ


Als kleines Mädchen wollte ich ihn unbedingt heiraten. Hat aber nicht geklappt...
Morgen hat er Geburtstag!
Nur das Beste +
Happy Birthday,
Sir.

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Samstag, 28. Januar 2012

In Worte fassen 2 - Heute: Handtaschen-Chaos


Fast jede von uns - von männlicher Begleitung ganz zu schweigen - treibt das tägliche Handtaschen-(Ich-weiß-ganz-genau--wo-ist-jetzt-bloß-)Chaos in die Verzweiflung. Doch klar - der wahre Romancier behält auch bei diesem unerhört bodenlosen Thema den Durchblick:

1) "Sie wühlte in ihrer Tasche. Es war eine große Tasche, sie transportierte auch oft Gerichtsakten darin. Den Schlüsselbund hatte sie beim Aufbruch am frühen Nachmittag einfach hineingeworfen. Irgendwo musste er sein... Sie fand alles Mögliche, bloß keine Schlüssel. Puderdose. Geldbeutel. Ein Buch. Eine Landkarte. Ein Päckchen Taschentücher. Ein paar Kaugummis. Ihren Pass.
Keinen Schlüssel...."

Verlassen wir hier die etwas umständliche, behäbige Variante und wenden uns wahrer dramatischer Wirklichkeitsabbildung zu:

2) "Handy. Wo war ihr Handy? Wo war ihr bescheuertes, verdammtes, beschissenes Handy?
Vicky kippte den Inhalt ihrer Handtasche ins nasse Gras und tastete blind umher: Puderdose, Tampons, Geldbörse, Bürste, die Brieftasche mit den Kreditkarten, Zettel, noch mehr Zettel, noch MEHR VERDAMMTE ZETTEL. Kamm. Lippenstift. HANDY!"

Die Erkenntnis?
Ich brauche dringend eine Puderdose für die Grundausstattung!
 Und definitiv: WENIGER ZETTEL in der Tasche. Genau.

Und wer hat dies nun zu Papier gebracht?:

1) Man sieht es hier. Und findet die Literaturangabe hier.

2) Erkennt ja jeder. Sonst: Man sieht es hier.
Und findet die Literaturangabe hier.

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Donnerstag, 26. Januar 2012

In Worte fassen


Der Mensch denkt - der Romancier benennt:

"Matratzenläden machten überhaupt kein Geschäft..."

Jawoll.
Die pure Simplizität des Satzes beeindruckt.
Und bringt doch noch so viel mehr als das grundsätzliche Erstaunen über die schiere Existenz derartig wundersam spezialisierter Geschäfte radikal auf den Punkt. Eine Gesellschaftskritik gar? Große Klasse allemal.
 So klasse, dass ich glatt die Quelle verbummelt habe.
Ich denke, er hat's aufs Papier gebracht. Wann genau, wie oder wo - ich weiß es nicht.
Aber das Warum - das versteht man sofort.

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Mittwoch, 18. Januar 2012

Dick - dumm - verstopft?


Muss gar nicht sein.
Die Homöopathie weiß Rat. Sie schreckt vor nichts zurück und hält auch für die komplexeste Symptomatik ein Mittelchen parat. Während so manch Betroffener bei obiger Beschwerden-Trias schier verzweifelt, könnte er/sie einfach ein paar Globuli einwerfen... Welche wird hier nicht verraten.
Man kann es aber nachlesen.
 Not lindern.
Und manchmal heftig schmunzeln
kann man bei dieser Lektüre

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Montag, 16. Januar 2012

Ein prima Plan


Wie genau funktioniert eigentlich dieses Kranke(n)-System?
In dem der ärztliche Beistand einen ermuntert, den fast dementen 80-Jährigen, der nach seinem Unfall jede Hilfe verweigert, allein im Haus vegetieren zu lassen, bis Schlimmeres passiert. Denn erst wenn alles gänzlich zusammengekracht ist, wäre man rechtlich in der Lage...
Nicht schlecht!
Prima Plan also!
In der Wildnis könnte das gar funktionieren. Womöglich käme ein Raubtier des Weges und würde sich gnadenvoll des Leids annehmen. Aber in einer so hoch entwickelten Zivilisation erscheint der Vorschlag doch beinah schon - wie jetzt? Unbarmherzig? Gewissenlos?
Wie's ausschaut?
Lieber doch noch nach einer Alternative suchen!


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Sonntag, 15. Januar 2012

Hyperbeweglich... -


was bedenklicher zu sein scheint, als es klingt,
und keine rechten Muckis?
Das ist bescheiden.
Damit demnächst auch der wahre Beach-Trend-Klassiker
stramm gestemmt werden kann,
gibt es jetzt schon -
wer hätte es beim Anblick dieser Marterbank geahnt -
eine ganze Menge Spasss.


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Samstag, 14. Januar 2012

Hunger


auf



Manch einer weiß, nach was der Magen knurrt.
Und beschreibt das auch sehr fachkundig!
Alles über
Frittensoßen
und das Sonstnochwas
lernt man hier.


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Mittwoch, 4. Januar 2012

Früh übt sich


Letztens fiel mir ein Büchlein mit dem engagierten Titel 'Mein Drehbuch' in die Hände, datiert auf 1976. Und es scheint mir erstaunlich, über welch ganz eigenes Gespür bezüglich Raum, Distanz und Dramatik ich bereits in jungen Tagen verfügte. Ich zitiere aus: 'Grang hotel'
'Das geht zu weit - jetzt werde ich mir diese Person ansehen und vorknopfen. Lassen sie mich loss und schon läuft sie auf der Treppe bis ins 13. Stockwerk. Als sie oben angelangt war atmete sie aus...'


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Montag, 2. Januar 2012

I am a chronic painache,


behauptet sie.
"Sorry?", er scheint verwundert.
Doch sie beharrt auf ihrer etwas törichten Aussage: "Yes. A chronic painache." Überhaupt - sie ist abgelenkt, bestürzt. Sie erprobt sich gerade noch in Höflichkeit. Soeben hat dieser indische Arzt ihr alles Salzige, alles Scharfe, alles nicht Erhitzte strikt verboten. Und kein Fleisch! Ein mutiger Mann, der sehr geruhsam ihren schlemmertechnischen Ruin einläutet. Hassfantasien  präzisieren sich.
"Anyway", fährt er ungerührt fort. "All your energy goes up to your brain." Und an seinem Tonfall erkennt sie, dass sich bereits das nächste Unheil anbahnt.
"So! Not good?", fragt sie und kann den knurrigen Unterton nicht recht überspielen. Auch scheint die geballte Energie im Oberstübchen wenig auszurichten, beachtet man ihre momentane Sprachkompetenz.
"Even... You see. Very bad.", stimmt er zu. Und gibt sein Urteil bekannt: "I will change."
Und dann beginnt er mit seiner Magie.

Was indische Ärzte u. a. so alles treiben, sieht man hier .
Welche Marmapunkte man (ähnlich der chinesischen Akupressur, aber anders) an einem Bein behandeln kann, sieht man hier.
Diese erstaunliche Technik sollte man am besten selbst erfahren. Für den Hausgebrauch jedoch recht nutzbar ist dieses hervorragende Buch.


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Montag, 26. Dezember 2011

Heiligabend -



Aber keine Lust auf Tanken?
Lieber das Näschen über die französische Grenze schieben; und umgehend jeden Funken Vernunft fahren lassen. Shopping à la folie, Schlemmen à l’orgie ! Schwelgen à la française eben! Und dann - schon klar, die kleinste Sünde rächt sich - auf der Rückfahrt mit leerem Tank von der Autobahn höppeln und stranden...
Aber -
keep groovy and Relax Baby be cool -
dort war es doch gleich wieder total génial !




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Freitag, 16. Dezember 2011

Nuttige Telefoonnummers



für die Herren?
Begibt man sich nach Flandern - was zwei leidenschaftliche Strandläufer nicht lassen können, um von dort schnell an die Küste zu gelangen - traut man zuweilen seinen Ohren kaum. Wenn einem ein freundlicher Herr z. B. obige 'nützliche Telefonnummern' empfiehlt. Prima, dass ich mir einen gescheiten Reiseführer zugelegt habe. Der bietet am Ende einen Sprachführer, was ja doch sehr nützlich/nuttig ist - Niederländisch im Schnellkurs also. Kaum meistert man aber eine Sprache, will man sie auch anwenden. Damit das dann im Eilverfahren auch klappt, liefert der Reiseführer "Die 10 wichtigsten Sätze!" gleich mit. Einer ist auch schon hängen geblieben:
Rot op !
Deutsch: Hau ab!

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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Der Lukullus



Klar, der ist gescheit und bringt sein Essen im Zweifel lieber selbst mit.
Aber - was bitte nascht Kim Fowley hier?


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