Mittwoch, 23. Dezember 2009

Und dann...!

die Lichterkette hängt,


Weihnachten kann kommen!

Allen, die hier vorbeiklicken -

Ein wunderschönes (und dekorativeres) Fest!

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Vor dem Weihnachtsbaum


feiert der Steinbock ja gern mal.
Dieses Mal mit einer echten ...!


Und ja. An das giftige Gelb werden wir uns gewöhnen!


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Samstag, 12. Dezember 2009

Fürs Auge

Nairobi


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Gänzlich ungeahnt


kam die Frage,
welche Diät denn letztlich so vortrefflich betrieben wurde.
Nun. Lecker! Das ist die 'Bis-Weihnachten-Noch-5-Kilo-Drauf-Diät'!
Damit das Kleidchen zum Feste nicht so um die Figur flattert.



Mittwoch, 9. Dezember 2009

Und am Abend...


Nö.
Solch einen Tag sollte man gar nicht erst antreten - müssen.
Wenn's von mies auf fies hinausläuft, bleibt nur die Offensive?
Der irreguläre Vorstoß?
Oder der unvermittelte Abbruch!
Und dann lockt
womöglich in der jahreszeitlichen Düsternis das schlichte Wohlbefinden...?
Yep!


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Samstag, 5. Dezember 2009

Träumen

Und bieten!

Am 8. Dezember kommen in London unzählige Accessoires, Hüte, Gürtel und 36 Kleider der ewigen Stilikone Audrey Hepburn unter den Hammer.


Den ‘legendären Kleiderschrank’ öffnete ihre langjährige Freundin Tanja Star-Busmann, der Audrey regelmäßig Überraschungspakete mit erlesenen Designer-Modellen schickte. Das, so erinnert sich Star-Busmann, ‘war noch viel schöner als Weihnachten.’ Man glaubt’s ihr gern!
Doch nun will sie sich von einigen Teile der Sammlung trennen.

Überhaupt war Audrey Hepburn recht freigebig, was ihre Garderobe betraf. Das bei den Fontana-Schwestern gefertigte elfenbeinfarbene Brautkleid, das die Hepburn nie tragen sollte, da sie die Hochzeit doch lieber absagte, ließ sie an ‘das wunderschönste, ärmste italienische Mädchen’ verschenken, das sich solch ein Kleid nie hätte leisten können. 50 Jahre später, 2002, entdeckte eine der Fontana-Schwestern das Kleid erneut. Ob je darin geheiratet wurde, scheint ungewiss, doch wird es nächsten Dienstag zweifelsohne seine neue Besitzerin überglücklich machen.

Anfang dieser Woche konnte man in Paris bereits die Couture-Schätze anschauen. Hubert de Givenchy, Hepburns bester Freund und liebster Designer, soll erschüttert gewesen sein, als er eine seiner Kreationen entdeckte, die Tanja Star-Busmann an ihre Nanny weitergegeben hatte. Diese nähte kurzerhand das Kleid um, da es ihr einfach zu eng war.


So sind die vielen kleinen Anekdoten, die sich um die Teile ranken, mindestens ebenso reizvoll wie die Kleider selbst.


Zum Träumen, Schwärmen. Und, ja, vor dem Bieten - kann man hier im Auktionskatalog stöbern.



Die Hälfte des Erlöses soll übrigens ganz in Audrey Hepburns Sinn an ihre Stiftung, die Audrey Hepburn Stiftung, sowie an UNICEF gehen.

Und weil es so schön ist, gibt es hier noch einmal den Oscar für Audrey Hepburn:

Eindrucksvolle Bilder


vom

moslemischen Opferfest 2009 -

schaut man beim Boston Globe



Donnerstag, 3. Dezember 2009

Von L.A. nach Hongkong


Michael Connelly spricht auf dem National Book Festival in Washington!

Und auf seiner wirklich umfangreichen Autorenseite findet man so ziemlich alles zu
Nine Dragons -

dem neuen Harry Bosch.
(Beispielsweise auch - wieso dieser erst in L.A. und dann in eigener Sache in Hongkong ermittelt.)

Wer Nine Dragons noch nicht gelesen hat, kann sich hier u. a. vom Autor vorlesen lassen.


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Freitag, 27. November 2009

Alles Cool.


Das Bemerkenswerte schätzen lernen?
Denn trendy ist out!

Das hat nun auch Brian Eno (ja, z. B. Roxy Music, später lieber Ambient Music) erkannt.
Er formuliert das nur einfach nett:

"As people become increasingly comfortable with drawing their culture from a rich range of sources - cherry-picking whatever makes sense to them - it becomes more natural to do the same thing with their social, political and other cultural ideas. The sharing of art is a precursor to the sharing of other human experiences, for what is pleasurable in art becomes thinkable in life."



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Die Himbeere. Der Tausendsassa


Alles klar.
Der Sommer ist vorbei. Aber -
energetisch taugt das alles aus dem Gefrierschrank nix. Die Materie war tiefgekühlt.
Merkwürdig allein!
Die Himbeere soll - selbst gefroren - nichts von ihrer  Information verlieren!?
Na, dann...

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Mittwoch, 25. November 2009

George Gently. Der Unbestechliche. 1. Staffel




Nomen est omen? Nun, der eine, Inspector Gently, ist ‘edel, sanft und gut’, während der andere, Sergeant John Bacchus, kraft seiner Dienstmarke fröhlich hemmungslos gewissen Exzessen frönt. Zwar ist er eigentlich ein konservativ-biederer junger Mann, doch Einschüchterung von Befragten, persönliche Feldzüge gegen alte Bekannte, ein Schlag in die Visage, manipulierte Aussagen und Beweise - fast alles ist dem Jungspund zuzutrauen. Wieso der erfahrene Inspector sich ausgerechnet Heißsporn Bacchus als Partner wählt und wie das ungleiche Gespann sich mehr oder weniger arrangiert, erzählt die Serie George Gently. Der Unbstechliche.

Die erste Staffel lief erst vor wenigen Monaten im ZDF und liegt nun bereits mit drei Fällen als DVD-Box vor. Sie überzeugt durch das ungleiche Ermittlerpaar, hervorragende Darsteller und mal mehr, mal minder spannende Fälle.

Vor allem hebt sich die Serie vom allgemeinen TV-Kimi-Allerlei durch ihre Zeitreise in die Vergangenheit ab, ermittelt wird nämlich in Großbritannien im Jahre 1964. Detailverliebt und mit viel Sorgfalt wurde der Retro-Look in Szene gesetzt: prächtige Automobile, netter Biedermann-Charme, der bis zum Zopfmuster in der salopp getragenen Strickjacke perfekt eingefangen scheint. Doch so nett wie es aussieht, ist es 1964 gar nicht. Die Jugend beginnt zu rebellieren, hört dazu wilde Musik und bereitet sich auf eine sexuelle wie soziale Revolution vor, um dem piefigen Leben ihrer Eltern zu entkommen. Die Polizei wird immer korrupter, stark ansteigende Drogenkriminalität, die die Gesetzeshüter nicht in den Griff bekommen, verunsichert die Bevölkerung. Die Todesstrafe wird immer noch praktiziert. Und es soll noch Jahre dauern bis zaghafte Versuche des Parlaments z. B. Homosexualität zu entkriminalisieren, tatsächlich zu ernstzunehmenden Resultaten führen.
Zeit also für den legendären Inspector George Gently, Ordnung im System zu schaffen.

Dabei wollte Gently sich eigentlich nach seinem desillusionierenden Vorgehen gegen korrupte Kollegen bei Scottland Yard und der Ermordung seiner Frau pensionieren lassen und dem Bösen den Rücken kehren. Doch dann reist er in die Provinz, nach Durham, Northumberland, um einen eher unspektakulären Mord an einem jungen Biker zu untersuchen. Oder ist Gently in ganz eigener Sache unterwegs? Vorurteile, Korruption, Loyalität, Moral, Professionalität sowie Selbstjustiz bestimmen vielschichtig diese Pilotfolge.
Zum ersten Mal trifft Gently auf den stolzen Besitzer eines babyblauen Sportflitzers, auf Sergeant Bacchus, und die erste Begegnung verläuft alles andere als viel versprechend. Dennoch ermittelt man unter letztlich beiderseitigem Vorbehalt gemeinsam - im Milieu einer Motorradgang, die eventuell im Drogenhandel tätig ist, und deren Mitgliederzahl sich durch häßliche Morde stark dezimiert. Während der Fall für den Zuschauer recht bald durchschaubar ist, bietet Kalte Rache dennoch feinste Unterhaltung. Das liegt vor allem an den zwei Protagonisten, die in der gar nicht so ungewöhnlichen Konstellation - erfahrener Vorgesetzter und ungestümer Co-Pilot - blendend aufspielen. Martin Shaw, der vielen aus der Kultserie Die Profis als Doyle bekannt sein dürfte, mimt hier den ruhigen, überlegenen Gently von brillant zurückhaltend über väterlich gutmütig bis fürsorglich herablassend. Um - ist das eventuell eine kleine Reminiszenz an die actionreichen Profis? - zwischenzeitlich ordentliche Haken auszuteilen; natürlich nur, sofern es sich geziemt.

Lee Ingleby weiß der durchtrieben simpel gezeichneten Figur des Sergeant Bacchus in jeder Facette einen ganz eigenen Reiz zu verleihen. Der junge Sergeant will die Provinz verlassen und schnellstmöglich in London Karriere machen. Da trifft es sich gut, beim vermeintlich letzten Fall des legendären Gently Punkte zu sammeln. Leider stößt dieser geniale Plan bei Gently auf wenig Gegenliebe, denn Pluspunkte kann Bacchus mit seiner aufmüpfigen, protzigen, selbstgefälligen Art gewiss nicht einfahren. Voller Vorurteile, immer auf dem Kriegspfad , dafür bekannt, unüberlegt zu urteilen, scheint er ein miserabler Kriminalist, der lediglich mit seinen fixen Ideen und einem übergroßen Ego glänzt. Aber Ingleby spielt diesen Schnösel mit so viel Kleine-Jungen-Charme, mit solch spitzbübischer Naivität, dass der Zuschauer ihm auch die übelsten Ausrutscher verzeihen möchte. Der reizende Bub befindet sich auf Rüpelabwegen und muss schnellstens zurückgepfiffen werden. Das findet auch Gently und zieht Bacchus einige dicke Striche durch sein selbstsüchtiges Treiben und seine ebenso cleveren wie naiv skrupellosen Karrierepläne.

In der zweiten Episode, Der Verbrannte, scheint Harmonie eingekehrt. Herrliche Landschaften - gedreht wurde übrigens in Irland - in sattem Grün, farblich völlig harmonisch durchgestylte Szenen täuschen zunächst friedliche Eintracht vor. Als eine verbrannte Leiche entdeckt wird, und der vorlaute, verirrte Streber Bacchus glaubt, den Fall praktisch innerhalb kürzester Zeit vom Schreibtisch aus gelöst zu haben, verabschiedet sich nicht nur rasch das Bild von der vordergründig trügerischen Idylle.
Gently begegnet der verführerischen Diner-Besitzerin Wanda, während Bacchus kläglich bei seinem ersten Undercover-Einsatz scheitert. Der Inspector befürchtet Schlimmes, zumal der nicht vertrauenswürdige Commander Empton aus unklaren Motiven in Durham aufgetaucht ist. Und Gentlys nur bedingt loyaler Adlatus scheint schnell bereit, die Seiten zu wechseln. Der Knabe muss wieder an die rechte Arbeit gesetzt werden, ermittelt man doch offensichtlich in einem großen Fall von Waffenschmuggel der IRA.
Mit viel Atmosphäre, satten Farben, dezentem Spiel mit Licht und Kontrasten konzentriert sich die zweite Episode wesentlich stärker auf die Story, ohne die Ränke ihrer Protagonisten zu vernachlässigen. Mit vielen Rückblenden wird ein interessanter Fall leider nur mäßig spannend erzählt.

In der dritten und letzten Episode dieser Staffel, Die Schuld der Väter, besucht ein wohlhabender Deutscher ein kleines englisches Küstendorf. Hier war er als Kriegsgefangener vor 20 Jahren auf einem Bauernhof einquartiert. Doch trifft er nicht nur auf ‘Freunde’, denen er für ihr damaliges Verhalten dankbar ist, sein Auftauchen löst in der kleinen Gemeinde auch viel Hass gegen den ehemaligen, unterlegenen Kriegsgegner Deutschland aus. Was will der reiche Deutsche an diesem Ort, wenn nicht alte Wunden aufreißen? Und wer ermordet ihn kurz vor seiner Abreise?
Die Folge überzeugt vor allem durch bemerkenswert viele ‘glaubwürdige’ Tatverdächtige sowie durch zahlreiche, clever verschachtelte Wendungen.

Die Produzenten wie der Regisseur scheinen in der dritten Folge ihr Erzählkonzept, den ‘Ton’ der Serie, gefunden zu haben. Gemächlich verlässt man sich auf Story und Protagonisten und gönnt sich viel Zeit für lange Einstellungen, die durch detailgetreue Ausstattung sowie großartige Landschaft für perfekten (Retro-)Flair sorgen. Die Serie, die auf der literarischen Vorlage des Autors Alan Hunter basiert, besticht mit viel Ambiente, viel Spaß mit Bacchus und viel Zeitgeist. Ob die BBC-Produktion auch weiterhin mit raffinierten Fällen und einem sich stetig entwickelnden Ermittlerpärchen überraschen kann, wird sich zeigen.


3 DVDs

Studio: Edel Motion
Laufzeit: 270 Minuten
Darsteller: Martin Shaw, Lee Ingleby u. a.
Erscheinungstermin: 2009
Produktionsjahr: 2008


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Dienstag, 24. November 2009

Alcatraz. Die Insel mit dem Hochsicherheitsgefängnis ...


wurde im Jahre 1969 von amerikanischen 'Ureinwohnern aller Stämme' (Indians of all Tribes) friedlich besetzt. Die Inanspruchnahme der Insel hatte zahlreiche und äußerst nachvollziehbare Gründe

Am 20. November 2009 feierte man nun den 40. Jahrestag der Alcatraz-Besetzung!
Die First Nations, die American Indian Movement - AIM - begingen den Gedenktag feierlich.
Spannende Videos hierzu gibt es hier und hier.

Und dann geht es hier zu vielen Fotos der deutschen Fotografin Ilka Hartmann, die - grandios und mehrfach - die vorübergehenden Besetzungen der Insel dokumentierte.

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Sonntag, 22. November 2009

Aparter -


oder spröder werden?
Seltsam.
 An manchen Abenden - aber fast nie - findet eins zum anderen.

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