Mittwoch, 11. November 2009

Thanks. I love you. Peace!


Derartig spontane Liebesbezeugungen von eher Unbekannten sind freilich immer willkommen!
Auch wenn's manchmal mit der Verständigung verwickelt ist.
Hat man sich doch bereits vorab nicht von eher komplexen LP-Artikelbeschreibungen irritieren lassen:

'From CBS Sony to recommendation record 'Good bye goodbye saravah this this time in 1973 afterwards Masterpiece to which one turning point high tone vocal of rhythmical melodious and that can be called his maximum characteristic that plays mediated role with 3rd to which talent as stoic and sought 1st that was called 'Young philosoper' and pop melody maker completely flowered flies relaxedly in music to which getting warm that is more nostalgic than desolate 1st increases. Especially, a sea and an advanced there person are compated to the ship...'

Alles klar,
Sprachen sind arglistig.
Kommunikation ist vieles!
Und.
Mitunter harmoniert es praktisch auch ohne.
Schlussendlich gibt es dann mal
  DAS


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Sonntag, 8. November 2009

Wenn die Ermittlungen sich verlaufen...?


Trostloser als manch ein Krimi scheint zuweilen die Realität.

'I'll keep the track', versicherte meine Bekannte, als sie mir 2007 schrieb, dass die Polizei 8 Skelette in einem abgelegenen Waldstück in Fort Myers, Florida, ausgebuddelt hatte. Das sorgte damals nicht nur für eine Menge Schlagzeilen, sondern verstörte verständlicherweise auch die Bürger, befürchtete man doch, dass ein Serienmörder die Gegend tödlich unsicher machte. Nach dem zufälligen Fund menschlicher Überreste durch einen Landvermesser stieß die Polizei innerhalb weniger Stunden auf weitere sieben Skelette.
Zunächst hoffte man auf die' kriminelle Entsorgung' eines Krematoriums, das sich seiner Kunden auf wenig segenvolle Weise entledigt hatte, oder vielleicht auf den Fund eines alten Friedhofs? Wegen des feucht-warmen Klimas in der Region verwesen Leichen allerdings innerhalb weniger Wochen. Und so musste man von Beginn der Ermittlungen an befürchten, dass ein Serienmörder sein Unwesen trieb. Ein forensischer Anthropologe, ein Botaniker sowie ein Entomologe wurden umgehend zu den Untersuchungen hinzugezogen. Und in wenigen Tagen ergaben dieErmittlungen eine Menge Spuren, die eindeutig darauf hindeuteten, dass man soeben die Begräbnisstätte eines Serienmörders ausgegraben hatte.
Sehr bald kam der bereits 1999 verurteilte Mörder Daniel Conahan ins Visier der Polizei, saß er doch bereits wegen eines Mordes, der ebenfalls in der Nähe von Fort Myers begangen wurde, zur Todesstrafe verurteilt im Gefängnis. Außerdem wurde er einiger weiterer Mordtaten verdächtigt, die allerdings bislang nicht geklärt werden konnten. Niemand weiß bis heute, wer für diese unaufgeklärten Morden zur Rechenschaft gezogen werden kann, aber immerhin konnte ein bereits inhaftierter und verurteilter Mörder durchaus die kritische Ermittlungssachlage entspannen.
Hier liest man dazu mehr.
In der Zwischenzeit - in mehr als zwei Jahren - hat die Polizei versucht, allen möglichen Spuren nachzugehen. unterschiedlichste Spurenauslese betrieben, Spezialisten engagiert, DNA überprüft, Schädel rekonstruiert (erinnert das an Iris Johahnsen und die Eve Duncan-Serie?). Doch will die Ermittlungsarbeit einfach keine Spur zum Mörder ergeben. Dass es sich um Mord handelt, ist inzwischen unmissverständlich ermittelt! Drei von acht 'menschlichen Überresten' wurden mittlerweile von den Ermittlern identifiziert, alle drei werden als sogenannte 'gescheiterte Existenzen' benannt; fünf Mordopfer, alle männliche Weiße, die zwischen 1980 und 2000 ermordet wurden, bleiben indes seit mehr als zwei Jahren unidentifiziert. 
Polizeiarbeit kann also deratig unzufriedenstellend ausfallen?
Vielleicht lässt sich ja ein Autor - wie schon so oft passiert - von diesem Cold Case inspirieren? Und sicherlich gibt es dann - in einem Krimi - am Ende auch einen Mörder. Meine Bekannte allerdings konnte aus der Realität bislang keinen Ermittlungserfolg vermelden...


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Donnerstag, 5. November 2009

Advanced Technology für den Heimbastler


Jedes Jahr erwischt es ihn kalt und aufs Neue. Der Wintereinbruch. Ein scharfer Nordostler, unerwarteter Hochnebel, deftiger Temperatursturz! Und was fehlt? Die warme Winterjacke. Chic und trendy sollte sie sein, geräumig und praktisch, etwas zum Überziehen.
Aber weil Shoppen bekanntlich nicht in die Gene des starken Geschlechts hineinmontiert wurde, zieht er für den Einkauf lieber nicht alleine los, sucht Begleitung und steuert sodann kompromisslos die Herrenabteilung an. Dort findet er umgehend auf dem dritten Ständer das Modell, das er seit Jahren trägt. Anprobiert - und alles klar- ein kurzsichtiger Blick aufs Spiegelbild bestätigt es. Fertig!Währendessen auf leisen Sohlen unerwartet angeschlichen der Herr Weise hinter uns steht. Ich identifiziere den Namen später über das schmale, wie kupferne Namensschildchen am Revers seines rostroten Sakkos. Zunächst nickt er uns über den Spiegel verständig zu: "Sehr leger." Er lächelt. "Etwas kurz eventuell," und schon zupft er gedankenvoll am Pullover des Kunden, der mindestens über zwei Handbreit unter der Jacke hervorlugt.
"Nun, ich könnte Ihnen etwas in sakkodeckender Länge präsentieren", schlägt er höflich vor. Da mein Begleiter nun ebenfalls seine volle Aufmerksamkeit auf seinen offensichtlich viel zu langen Pullover gerichtet hält, den er versucht in einem wuchtigen Wulst unter der viel zu kurzen Jacke verschwinden zu lassen, sucht Herr Weise meinen Blickkontakt. Warum nicht mal ausprobieren, 'sakkodeckende Länge! Das klingt gut.' Serviceorientiert scheint Herr Weise meinem inspirierten Gedankengang zu folgen und fügt schlüssig an: "Selbst für formlosere Anlässe verdeckt es ja auch einen längeren Pullover." Längentechnisch überzeugt das. Und das raune ich auch meinem inzwischen offensichtlich noch missgelaunteren Begleiter zu. Ich finde überhaupt, wir sollten die Angelegenheit etwas lockerer angehen, das murmel ich auch - in schärferem Tonfall. Aber fast lautlos.
"Hier hätten wir beispielsweise eine Funktionsjacke. Die ist genau das, was Sie suchen," betont der freundliche Herr Weise, der inzwischen lautlos durch den Raum zu uns verdrossen Tuschelnden zurückgeschwebt ist. Über seinem Arm stapeln sich mehrere Jacken - augenscheinlich unterscheiden sie sich in Modell wie auch in Farbe. "Was ist das genaue Gegenteil einer Funktionsjacke?", will mein Begleiter ungelaunt von mir wissen. Diese Frage wird mit einem lebenserfahrenen Lächeln vom Kundendienstler Weise überhört. Der wohlgeschulte, ältere Herr ist nun in seinem Element: "Hier haben wir eine wundervolle Two-In One-Jacke mit Take-Off-Kapuze. Und..." Er breitet das knifflige Teil vor uns auf einem Ständer aus, "das Fleece-Teil mit dem weichen Kragen ist natürlich auch als Solist tragbar."
Okay. Wir werden eingeschüchtert. Alle Blinklichter sind in Alarmbereitschaft versetzt, ein verstohlener Seitenblick auf meinen Begleiter bestätigt den Eindruck. "Sie kaufen also wirklich einen Two-In-One!" Der Herr Weise bekräftigt nun - und sicherlich tut er nur das, was er tun soll. Er ist ein guter Schauspieler oder die Arbeit macht ihm tatsächlich Freude?
Der Begleiter indes gebärdet sich weniger geschult und bezweifelt entschieden, dass er jeden Morgen neu überdenken möchte, was er wohl von seiner Jacke alles mitnehmen, überziehen oder im Haus lassen will.
Aber gut. Über manch konfliktgeladenen Einwand lässt sich besser hinwegreden: "Bei den dichten Oberstoffen haben Wind und Regen absolut keine Chance. Hier - " nun schichtet unser winterbejahender Verkäufer die gestapelten Jacken um, "hätten wir noch eine sehr wertige Bonding-Jacke mit besonders bequemen Schubtaschen... Oder vielleicht Micro-Velours?"
Ein fragender Blick richtet sich auf mich?
Verstörte Kunden schweigen. Und nicken vielsagend.
"Sehr praktisch wäre da auch das Field-Jacket. Das ist übrigens aus unserem Angebot." Nun zieht der Herr ohne Erbarmen ein anderes Modell aus dem Stapel. "Mit Zwei-Weg-Taschen."

"Zwei-Weg? Einer rein, einer raus? Bondage-Jacken?" Sagt mein Begleiter später, seine alte Winterjacke, die er schon voriges Jahr trug, hat er achtlos über die Stuhllehne geworfen. Wir sitzen beim doppelten Espresso - meinerseits völlig entspannt - im Café.
Neben mir stehen drei Einkaufstüten, denn eigentlich ist Shoppen ja eine reichlich unkomplizierte Angelegenheit. Und gleich, denke ich, und davon weiß mein Gegenüber noch nichts, kaufen wir das chice Field-Jacket aus dem Angebot. Das mit den Zwei-Wege-Taschen, und zwar in dem dezenten Dunkelkhaki.

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Unwiderstehliche Patschefinken


findet man in Locarno. Patschefinken - so habe ich es nun gelernt, sind Hausschläppchen ohne rechte Sohle oder Söckchen in Schuhform? Mal schauen, wann sich eine Gelegenheit bietet, die zu tragen, rutschig sind sie nämlich auch! Das Wort 'Finken' entstammt - laut Verkäuferin - dem Schwytzerdütsch. Und die 'Patschen' stammen aus Österreich? Handelt es sich nun also bei den extravaganten 'Patschefinken' um einen feststehenden Begriff, Nachbarschaftsverständigung oder um ein alpines Zwitter-Experiment?
Gleich doppelzüngig wieder etwas gelernt.



Patschefinken


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Dienstag, 27. Oktober 2009

Einen Schnäuzer, bitte. Scheren, stutzen, trimmen?


Kuschelig - der Bart gehört zum Manne und ziert sein Antlitz. Mannigfaltige Variationen stehen zur Auswahl: der Backenbart, der Kinnbart, der Zwirbelbart, der Rauschebart, der Schnäuzer.
Hieß es früher noch bei Shakespeare: 'Wer einen Bart trägt, ist mehr als ein Jüngling. Wer keinen trägt, ist weniger als ein Mann', herrscht heutzutage auch auf diesem Terrain Verunsicherung. Eine Studie (von einem Rasierklingenhersteller in Auftrag gegeben?) will herausgefunden haben, dass beachtliche 58% der Deutschen nur dem rasierten Mann Erfolg zutrauen. Denn so eine bloß gelegte Miene ist proper, proper ist attraktiv, und das garantiert - so wohl die landläufige Ansicht - big cash und sexy girlz.

Der Zweifler bleibt argwöhnisch. Nicht zu Unrecht, verkünden schon die 'Schnurrbart News', dass der Herr, der Schnäuzer trägt, in den USA im Durchschnitt 8,2% mehr verdient als seine Geschlechtsgenossen. Und wesentlich spendabler soll er auch noch sein, gibt er doch viel mehr aus und spart auch weniger! Diese Studie wurde übrigens u. a. vom Nationalen Schnurrbart-Institut in Amerika durchgeführt... 
Also doch lieberVintage? 
Wildwuchs, Kahlschlag oder auf Schnittmuster gestylt?
Für den Träger wie für die Tatzeugin bleibt es wohl ein hairy Business...

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Montag, 26. Oktober 2009

Illegal. Verschoben. Nach überall. Und 'etwas Besseres als den Tod...?' (Bremer Stadtmusikanten)


Menschen wandern aus! Viele sogar. Oft sind sie unerwünscht!
Das Pagani-Flüchtlings-Lager auf Lesbos, Griechenland, ist für seine katastrophalen Zustände berüchtigt. Soeben wurde der 'Dschungel von Calais' mit Bulldozern von der französischen Regierung 'geräumt'...
Doch warum stellen 'illegale!' Menschen keinen Asyl-Antrag? Weil Regierungen Menschen  zurückschieben (so heißt es ja) können! Nach Griechenland beispielsweise! Nach Pagani?
Eine Menschenrechtsorganisation hat gefilmt, was einen dort erwartet!  
Die Tagesschau hat hier berichtet.
Wen interessiert das eigentlich?
      Den, der sich auf Noborder... updatet!


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Sonntag, 25. Oktober 2009

Ah ja, in der Beauty Show!


kann man übrigens einige Hsin Tao-Übungen sehen - und zwar im Eso-Lifestyle-Schnelldurchlauf.  Eigentlich geht's bei Hsin Tao eher langsam zu, doch mehr Zeit blieb wahrscheinlich nicht. Gezeigt werden die Grundbewegungen, einfache, sanfte Übungen, die zumindest sehr geschmeidig machen. Die, die sich regelmäßig durchschwingen, scheinen alle vollauf begeistert. Wobei ich immer noch nicht verstanden habe, wieso gerade ein Australier eine geheime(!) Technik aus China lehrt. Wer mehr weiß, sagt's mir ja vielleicht?




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Samstag, 24. Oktober 2009

Die Seele baumeln lassen...


Und mit Malcolm Fox chillen. Der Radioapparat läuft...
'The radio was tuned to Classic FM, but he changed the channel to something he'd come across recently. The station was just called Birdsong and birdsong was precisely what it delivered.' (Ian Rankin: The Complaints).



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Freitag, 23. Oktober 2009

Immerhin gibt es -


Die Zeitung, die vermeldet:

'Auf dem Mittelalterlichen Markt prangerten die Verkäufer ihre Ware an'.

(Und wer will das im Nachhinein bezweifeln?)


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'Lassen Sie sich verwöhnen',


sagte er. Und letztens las ich noch, dass so ein exklusives Luxus-Spa, eine Wellness-Oase auf Orient getrimmt, diese Therapie auch anbot. Wie schlimm konnte es also werden - trotz gegenteiliger Aussagen von bereits Wohlfühl-Therapierten?
Im Nachhinein steht fest: Zweck-Optimismus kann die Wirklichkeit nicht ändern.
Also schleppen wir uns von Sofa zu Sofa und hoffen, dass uns jemand betuttelt. Morgen wird sich - laut Vorhersage - der Zustand verschlechtern...
 Aber ab Sonntag wird dann alles wunderschön! Und wenn wir bis dahin nicht gestorben sind, leben wir glücklich bis ans Ende!

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kanada. Ice Lake; H1N1 und Bill C-6?


'Eishauch', der erste Roman um den legendären Detective Emile Cinq-Mars war ein spannender Krimi, der dem globalen Verbrechen in Montreal auf die Finger schaute (Biker-Kriege). Moral, Schuld und Legalität verrückten hier gekonnt altbewährte Grenzen. Auch 'Ice Lake' (2001), der zweite, bislang noch nicht übersetzte, Einsatz von Cinq-Mars - verfasst vom kanadischen Autor John Farrow a.k.a. Trevor Ferguson - beginnt ebenso spannend wie wenig kleinlaut, wenn die kriminellen Auswüchse vor der eigenen Tür aufgekehrt werden.
Cinq-Mars lädt seinen Partner Mathers im frostigen Winter zu einer Angel-Tour ein. Klar, dass das kein Zufall ist, wurde Emile doch von einem anonymen Anrufer bestellt. Und klar, dass bald darauf eine Leiche auftaucht. Ebenso versteht sich, dass Cinq-Mars, obwohl er in mehrfacher Hinsicht nicht zuständig ist, ermitteln wird. 'Ice Lake' erzählt schön verschachtelt, in ruhig literarischem Ton von kanadischen Ureinwohner-Aktivisten, von illegalen Medikamenten-Tests, von Pharma-Konzernen, die skrupellos Gesundheit zum Geschäft machen. Von internationaler Wirtschaft, Politik, Korruption und Lug und Trug.

Nicht minder spannend scheint zuweilen die Realität, wobei diese, so hat es den Anschein, beim Leser oder Bürger nur verschleiert oder gar nicht anzukommen scheint.
Warum beispielsweise die Ureinwohner Kanadas, die aboriginal people, die Leute der First Nations, u. a. besonders durch das H1N1-Virus gefährdet sind, liest man z.B. hier
Die Hilfe ließ auf sich warten. Doch war es ein Missverständnis? Verweigerte Hilfe? Unangenehme Koinzidenz? Oder Rassismus? Zum beschämenden Leichensack-Debakel schaut man hier.

An anderen, inoffiziellen Stellen liest man, dass Ureinwohner längst geimpft wurden und dass viele danach schwer erkrankten. Werden sie tatsächlich als Versuchskaninchen missbraucht? Oder wird aus ganz anderen Gründen bei Impfungen die ethnische Besonderheit missachtet? Siehe  Hier z. B.
Spätestens nun wünscht sich der unbedarfte, nicht investigative Leser Fakten! Man sucht den Durchblick - schlicht wie immer - die Wahrheit.

Hierzu soll dann auch noch die Gesetzesvorlage Bill C-6, die unter Konsumenten-Schutz läuft, erwähnt werden. Bill C-6 - genannt auch: Canada Consumer Product and Safety Act - steht wohl kurz vor der Absegnung durch das kanadische Parlament. Warum befürchtet wird, dass dies als Gesetz die H1N1-Impfung für jeden verbindlich lassen werden könnte und wieso manch einer vehement vor dem Verlust von Bürger- und Menschenrechten warnt, sieht man - wirklich spannend! - Hier.  

John Farrow hat in einem Interview betont, dass einem kanadischen Kriminalroman-Autor niemals der Stoff ausgehe. Und bei der verwirrenden Berichterstattung aus der Realität scheinen Fiktionen, scheint Literatur tatsächlich wesentlich anspruchsloser konsumierbar. Ja, gute Literatur ist hintergründig, weiß Antworten offen zu lassen. Doch verlässt man sich nicht nur allzu gern auf die Recherche des Autors?Vielleicht wird sich Emile Cinq-Mars ja tatsächlich eines Tages mit C-6 (dem Consumer Product and Safety Act) herumschlagen? Oder tiefer in die Native-Nations-Reservate vordringen? Und uns das dann erklären? Bei allen offensichtlichen Ungewissheiten herrscht doch wenig Zweifel, dass er damit in politischem wie wirtschaftlichen Morast stochern würde. 


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Dienstag, 20. Oktober 2009

'Komm',


sagte sie schüchtern. 'Ich zeige Dir den Weg.' Unsicher lief sie voran. Und zu ihrem Erstaunen folgte ihr die andere. Es regnete. Und der Regen gefiel ihr, denn so hatte sie das Gefühl, im Vorteil zu sein. Das Abenteuer sollte beginnen. Und nichts ließ auf das Unglück schließen, das sie anzetteln würden.


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Montag, 19. Oktober 2009

Der große Reisende


Die Welt entdecken,
ist eine spannende Sache.
Marco Polo tat's, aber man weiß nicht genau, wie weit er wirklich gekommen ist.
Ibn Battuta, in der westlichen Welt weniger bekannt, tat es auch. Im Jahre 1325 brach er von Tanger zu einer Pilgerreise nach Mekka auf. Insgesamt war er 29 Jahre unterwegs, bereiste u. a. Palästina, Syrien, Persien, Indien, China und - nach eigenen Angaben - sehr viel Länder mehr. Nachlesen kann man das z.B. hier.
Oder in der von Battuta selbst verfassten Rihla, die unter dem deutschen Titel 'Reisen ans Ende der Welt. 1325-1353'. (1999) erschien.

Den (nur in Frankreich?) gerade erschienenen, bereits viel gepriesenen Kinofilm von Bruce Neibaur, erzählt von Ben Kingsley, 'Le Grand Voyage d'Ibn Battûtta' oder 'Journey to Mecca', kann man auf der offiziellen Seite mit Trailer, Interviews und Filmszenen einsehen - nämlich hier.


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